#dhc25

Das deutsche Gesundheitssystem steht 2026 im Zeichen der Umsetzung. Nach intensiven Reformdebatten werden nun zentrale Weichen gestellt: für stabile GKV-Finanzen, moderne Versorgungsstrukturen und eine konsequente Digitalisierung. Der Handlungsdruck ist hoch: Fachkräftemangel, demografischer Wandel und steigende Kosten stellen die Versorgung vor enorme Herausforderungen. Gleichzeitig sind die technologischen Möglichkeiten so konkret und leistungsfähig wie nie zuvor. 

Es mangelt nicht an Strategien oder Gesetzen. Entscheidend ist jetzt die konsequente Umsetzung: ein „Digital First“-Ansatz in der Versorgung, eine praxistaugliche elektronische Patientenakte, nutzbare Gesundheitsdaten und der gezielte Einsatz von KI. Ebenso zentral sind Resilienz, Cybersecurity und verlässliche Rahmenbedingungen, die Innovation ermöglichen und Vertrauen sichern. Digitalisierung muss spürbar entlasten und die Versorgung strukturell verbessern. 

Die Digital Health Conference 2026 stellt genau diese Fragen in den Mittelpunkt: Wie gelingt der Schritt von der Strategie in die Umsetzung? Welche Prioritäten braucht es, damit digitale Lösungen flächendeckend wirken? Und wie können alle relevanten Akteure gemeinsam die nächsten Reformschritte gestalten?

Deutschland steht nicht mehr am Anfang. Jetzt gilt es, Entscheidungen konsequent umzusetzen, Tempo aufzunehmen und die nächste Stufe der Digitalisierung zu erreichen. Denn digitale Gesundheit ist keine Vision mehr, sondern zentraler Bestandteil einer leistungsfähigen und zukunftssicheren Versorgung.


Themen im Überblick 

 


Health & Politics 2026

2026 wird gesundheitspolitisch zum Umsetzungsjahr. Nach zahlreichen Reformankündigungen stehen nun konkrete Strukturentscheidungen an: zur Stabilisierung der GKV-Finanzen, zur Neuordnung der Versorgungsstrukturen und zur Beschleunigung der Digitalisierung. Der Druck durch demografischen Wandel, Fachkräftemangel und Kostenentwicklung zwingt zu klaren Prioritäten.Welche politischen Weichenstellungen sind erforderlich, um ein effizientes, nachhaltiges und resilient aufgestelltes Gesundheitssystem zu gestalten

„Digital First“ in der Versorgung

Das Konzept „digital vor ambulant vor stationär“ wird entscheidend weiterentwickelt. Im Mittelpunkt stehen digitale Erstbewertungen, intelligente Patientensteuerung und der Ausbau der elektronischen Patientenakte (ePA), die eine lückenlose Begleitung der Patientenreise ermöglichen. Wie können digitale Tools genutzt werden, um die Primärversorgung zu optimieren und die Gesundheitskompetenz der Patientinnen und Patienten zu stärken? Und welche Herausforderungen müssen beim Übergang von Theorie zur Praxis gemeistert werden?

 

Resilienz im Gesundheitswesen

Sicherheit und Souveränität im Gesundheitswesen sind entscheidend, um den Anforderungen der Zukunft gerecht zu werden. Die Themen Cybersecurity und Datenhoheit stehen dabei im Mittelpunkt. Wie lassen sich innovative digitale Lösungen sicher in den Alltag der Versorgung integrieren, ohne die Datenschutzanforderungen zu gefährden? Welche Rolle spielen Sicherheitsstrategien für den Schutz sensibler Gesundheitsdaten? Und wie wird die Resilienz des Systems gegenüber äußeren Bedrohungen gestärkt?

 

Big Data

Mit dem European Health Data Space und nationalen Digitalgesetzen werden die Weichen für eine neue Datenarchitektur gestellt. Entscheidend ist nicht mehr das „Ob“, sondern das „Wie“ der Umsetzung. Wie schaffen wir echte Interoperabilität statt Insellösungen? Wie werden Real-World-Daten systematisch nutzbar für Forschung, Innovation und bessere Versorgung? Und welche gesetzlichen Rahmenbedingungen ermöglichen Datennutzung, ohne Innovation auszubremsen?

KI & Future Health

KI ist in der Versorgung angekommen – nun geht es um Skalierung, Integration und Wirkung. Von Entscheidungsunterstützung über automatisierte Dokumentation bis hin zu personalisierten Therapien: Das Potenzial für Effizienz, Qualität und neue Versorgungsmodelle ist erheblich. Wie gelingt die Einbindung von KI in bestehende Versorgungsprozesse? Welche regulatorischen Leitplanken schaffen Vertrauen und zugleich Innovationsfreiheit? Und wie können Startups bessere Zugänge zu Daten, Erstattung und Pilotprojekten erhalten?

 

Time to Care

Mit dem Einsatz von KI und digitalen Lösungen können Effizienz und Zeitmanagement in der medizinischen Versorgung erheblich verbessert werden. Wie können Praxismanagement und Klinikabläufe so optimiert werden, dass mehr Zeit für die Patientenversorgung bleibt? Welche digitalen Innovationen erleichtern den Versorgenden den Alltag und verbessern die Arbeitsprozesse? Der Fokus liegt auf den Bedürfnissen der Versorgenden, von Ärztinnen und Ärzten bis zu Pflegekräften, und wie neue Technologien in die bestehenden Abläufe integriert werden können, um die Versorgung zu entlasten und zu verbessern.